Data Lifecycle Management in fünf Phasen

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Daten altern, und dabei ändert sich ihre Rolle innerhalb des Data Lifecycle Management (DLM): Werden sie anfangs noch täglich verwendet, nimmt ihre Nutzungshäufigkeit im Laufe der Zeit ab. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, zu dem sie nicht mehr gebraucht werden und vernichtet werden müssen – zusammen mit der Hardware und den Medien, auf denen sie gespeichert waren.

20. Februar 20257  Min.
Die fünf Phasen des Data Lifecycle Management

Daten altern und dabei ändert sich ihre Rolle innerhalb des Data Lifecycle Managements (DLM): Werden sie anfangs noch täglich verwendet, nimmt ihre Nutzungshäufigkeit im Laufe der Zeit ab. Schließlich kommt der Zeitpunkt, zu dem sie nicht mehr gebraucht werden und vernichtet werden müssen – zusammen mit der Hardware und den Medien, auf denen sie gespeichert waren.

Effizient und kostensparend: den Datenlebenszyklus verstehen und optimal handhaben

Ihr Unternehmen braucht seine Daten nicht für immer. Wenn sie als veraltet gelten, haben sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Doch im Falle eines Gerichtsverfahrens, einer Revision oder eines sonstigen unerwarteten Ereignisses müssen Sie unter Umständen schnell darauf zugreifen können. Um für diesen Fall vorbereitet zu sein, betreiben viele Unternehmen ihr Data Lifecycle Management nach der Devise: Alles aufbewahren! Doch diese Strategie kann schnell äußerst kostspielig werden – immerhin verdoppeln sich die weltweiten Datenbestände alle zwei Jahre!

Eine Möglichkeit, die Kosten unter Kontrolle zu behalten und trotzdem für den unerwarteten Bedarf an bestimmten Daten vorzusorgen, besteht darin, sich die fünf Phasen des Daten-Lebenszyklus zu vergegenwärtigen und danach zu handeln:

  1. Datenerstellung
  2. Datensicherung
  3. Datennutzung
  4. Datenarchivierung
  5. Datenlöschung

Sicheres Data Lifecycle Management: Darauf müssen Sie achten

  • Halten Sie alle Regeln und Vorschriften bezüglich der Datenaufbewahrung ein. Um genau das sicherzustellen, empfiehlt es sich, einen kompetenten Dienstleister zurate zu ziehen.
  • Wenn Daten das Ende ihrer Aufbewahrungsfrist erreichen, ist eine sichere und umweltfreundliche Entsorgung geboten.
  • Der Datenspeicherungs-Lebenszyklus endet erst, wenn die letzten Spuren der Daten gelöscht sind – auch von ausgemusterten Computern und Peripheriegeräten.
  • Wie bei der Vernichtung von Datenmedien muss die lückenlose Nachweiskette bei der Ausmusterung alter Rechner und Bürogeräte aufrechterhalten werden.

Setzen Sie auf einen erfahrenen Partner

Wenn Ihr Unternehmen veraltete Hardware und Speichermedien nur behält, um im Bedarfsfall auf Altdaten zugreifen zu können, kann es sich als sinnvoll erweisen, eine Fachfirma zu beauftragen, die die Datenmigration übernimmt und die Datenwiederherstellbarkeit gewährleistet. Mit spezieller Technologie bietet ein solcher Dienstleister Zugang zu archivierten Daten und erspart Ihrem Unternehmen den mit der Pflege von Altsystemen und Altsoftware verbundenen Kostenaufwand.

Beauftragen Sie einen Partner, der strikte Datensicherheit gewährleistet, über ausreichende Erfahrung und Sachkenntnis im Bereich Data Lifecycle Management verfügt und wirksame Kontrollen sowie eine dokumentierte, ununterbrochene Beaufsichtigung nachweisen kann.

Im Management des Datenlebenszyklus geht es immer wieder darum, einen Ausgleich zwischen schnellem Datenzugriff und möglichst niedrigen Speicherungskosten zu schaffen. Ist diese Balance gefunden, sind alle Daten verfügbar, wann und wo immer Sie sie brauchen.

FAQ – Ihre Fragen zu Data Lifecycle Management

Was ist Data Lifecycle Management?
Data Lifecycle Management (DLM) behandelt die Verwaltung von Daten auf Dateiebene über ihren gesamten Datenlebenszyklus hinweg. Es soll gewährleisten, dass Daten gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften sicher, strukturiert und möglichst kostensparend aufbewahrt werden. Sie müssen bei Bedarf problemlos auffindbar und abrufbar sein. Es umfasst außerdem die sachgemäße Vernichtung am Ende des Data Lifecycles. Das Information Lifecycle Management ist Teil des DLM, darf aber nicht damit verwechselt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Data Lifecycle Management und Information Lifecycle Management?
Während das DLM sich um die Dateien kümmert, sie also beispielsweise sortiert, indexiert und archiviert, verwaltet das Information Lifecycle Management die Bestandteile dieser Dateien – also die enthaltenen Daten selbst. Es soll sicherstellen, dass hinterlegte Informationen korrekt und aktuell sind.
Warum ist Data Lifecycle Management so wichtig?
Unternehmen stehen heutzutage vor einer so großen Datenmenge wie noch nie, die sie sammeln und speichern. Je mehr Daten vorhanden sind, desto mehr Speicherplatz ist notwendig, was wiederum mit steigenden Kosten einhergeht. Gleichzeitig handelt es sich nicht selten um hochsensible Informationen, die geschützt und über einen gesetzlich geregelten Zeitraum aufbewahrt werden müssen. Gutes DLM ermöglicht der IT, all diese Punkte zu berücksichtigen: Datensicherheit, -verfügbarkeit und -integrität bei möglichst niedrigen Kosten. Darum ist es essenziell, den Datenlebenszyklus zu kennen und im eigenen Unternehmen sinnvoll zu verwalten.