Kreislaufwirtschaft: Die unverzichtbare Zukunft der IT-Branche
Die Vorteile der Kreislaufwirtschaft - ein zirkulärer Ansatz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Whitepaper

Das Thema Kreislaufwirtschaft bekommt eine immer wichtigere Bedeutung im Hinblick auf Klimawandel, die Verschmutzung der Ozeane und den Umweltauswirkungen unkontrollierter Entsorgung. Unternehmen sehen zunehmend Nachhaltigkeit als zentrales Ziel ihrer Unternehmensverantwortung (CSR), wobei über 90% der CEOs dies als wichtig für ihren Geschäftserfolg erachten. Besonders IT-Unternehmen sind betroffen, da sie erheblich zur Entstehung von Elektroschrott beitragen, der oft gefährliche Stoffe enthält und nur zu einem geringen Teil recycelt wird.
Lernen Sie in unserem Whitepaper mehr über die Umwelt- und Datensicherheitsrisiken unsachgemäßer Entsorgung, die dadurch entstehen, da oft sensible Daten auf alten Geräten verbleiben. Unternehmen sollten sich weg von der herkömmlichen "bauen-nutzen-entsorgen"-Wirtschaft bewegen und in Richtung Kreislaufwirtschaft umdenken, die Ressourcen so lange wie möglich nutzt und wiederverwertet. Diese nachhaltige Praxis bringt ökologische und wirtschaftliche Vorteile, darunter geringere Entsorgungskosten und Einnahmen aus dem Wiederverkauf alter Geräte.
Umweltbewusstsein, Ressourcenknappheit, technologische Fortschritte und regulatorischer Druck fördern die Akzeptanz der Kreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft bietet eine Win-Win-Situation für Unternehmen, durch Kosteneinsparungen, neue Geschäftsmöglichkeiten und ein besseres Markenimage, während gleichzeitig die Umweltbelastung reduziert wird.
Weniger Abfall und maximale Ressourcennutzung – das ist das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. In den letzten Jahren wächst die Bedeutung eines zirkulären Ansatzes, um den Klimawandel zu verlangsamen, die Meeresverschmutzung in Schach zu halten und die schwerwiegenden Folgen der Müllberge für unsere Umwelt zu verringern.
Viele Unternehmen betrachten Nachhaltigkeit inzwischen als wesentliche Komponente ihrer CSR-Standards für soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility). Im Stanford Social Innovation Review sagten über 90 % der CEOs, dass Nachhaltigkeit wichtig für den Erfolg ihres Unternehmens sei, und im Jahr 2022 veröffentlichten mit 98 % fast alle S&P-500-Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht – ein sehr beachtlicher Anstieg im Vergleich zu 20 % im Jahr 2011 (Sustainability Reporting in Focus, Governance & Accountability Institute, 2023).
Nachhaltigkeit ist besonders für IT-Leiter:innen ein Thema, deren Abteilungen große Mengen Strom verbrauchen und immer mehr Sondermüll entsorgen müssen. Denn wenn Computer, Server, Smartphones und Drucker das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, tragen sie als Elektroschrott zum am schnellsten wachsenden Abfallstrom weltweit bei (World Health Organization). Im Jahr 2023 wurden über 61 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert, und diese Menge wird wohl bis 2030 noch auf fast 75 Millionen Tonnen anwachsen. Weniger als 18 % davon werden derzeit dem Recycling zugeführt.
Elektroschrott verursacht gleich mehrere Probleme: Was die Umwelt angeht, so ist er eine tickende Zeitbombe. IT‑Geräte enthalten Gefahrstoffe wie Quecksilber, Blei, Arsen, Beryllium und Cadmium, die bei falscher Handhabung in die Umwelt gelangen können. Schwermetalle vergiften den Boden und das Grundwasser, sind eine Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier – und extrem schwer wieder aus der Natur zu entfernen. Deshalb wurden in der EU, China, Indien und Teilen der USA zahlreiche neue Gesetze erlassen, die hohe Bußgelder vorsehen, wenn Unternehmen ihre Elektrogeräte unsachgemäß entsorgen.
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